Am schnellsten wachsende Social Networks: Tumblr überholt Instagram

Facebook, Instagram, Tumblr

Diese Zahlen dürften Facebook nicht gerade gefallen. Nach einer Analyse des Global Web-Indexes überholt Tumblr die FB-Tochter Instagram als das am schnellsten wachsende Social Network. Das Mutterhaus selbst hat zudem möglicherweise den Sättigungspunkt erreicht. Zur Zeit stoppt die Neukundengewinnung bei Facebook.

Techcrunch

Mehr Infos zu der Auswertung gibt es bei Techcrunch.com

This: Bei diesem neuen Neues Social-Network darf nur ein Link geteilt werden – pro Tag

This

Man könnte meinen, dass Andrew Golis ein Fan der Hamburger-Schule-Band Die Sterne ist. Zumindest dürfte ihm besonders eine Zeile gefallen:

Von allen Gedanken,
schätz ich doch am meisten,
die Interessanten

Streng nach diesem Grundsatz hat er sein neues Social Network This konzipiert. Das Alleinstellungsmerkmal der Plattform: Die Nutzer dürfen nur einen Link pro Tag teilen. Mit Hilfe der Verknappung als Filter soll gewährleistet werden, dass nur wirklich interessante oder intelligente Gedanken, Storys und Idee geteilt werden.

Auch wenn es nicht funktioniert. Es ist wunderbarer – wenn auch theoretischer Gegenentwurf – zu dem Social-Media-Lärm den Facebook und Twitter verursachen.

Ab Januar 2015: Facebook schränkt Reichweite von organischen Seitenbeiträgen, die „übermäßig werbelastig“ sind ein

Facebook, Werbung

Während die Facebook-Konkurrenten noch immer nach einer funktionierenden Werbestrategie suchen und sich dabei ständig versuchen neu zu erfinden, verfeinert der Marktführer immer mehr sein eigenes Advertising-Angebot.

Neueste und sehr wichtige Änderung: Die US-Amerikaner schränken die Reichweite von organischen Seitenbeiträgen, die „übermäßig werbelastig“ sind ein. Die Änderungen sollen ab Januar 2015 gelten.

Als zu „werbelastig“ gelten – laut Facebook – künftig organische Beiträge, die:

– „lediglich dazu auffordern, ein Produkt zu kaufen oder eine App zu installieren“
– „dazu auffordern, an Promotions oder Preisausschreiben ohne authentischen Kontext teilzunehmen“
– „genau dieselben Inhalte wie Werbeanzeigen wiederverwenden“

Angeblich sind diese neuen Regeln und Definitionen das Ergebnis einer Umfrage unter 100.000 FB-Nutzern.

Bislang begrenzte Facebook Anzahl der Werbeanzeigen, die eine Person in ihrem Newsfeed sieht auf fünf Prozent. Kontrolliert wurde dies über ein Kontrollmechanismus, der auf Qualität, Interaktionen, Verbergen von Werbeanzeigen usw. funktionierte. „Nun führen wir neue Kontrollmechanismen für den Umfang und Inhalt von organischen, aber gleichzeitig sehr werbelastigen, Beiträgen ein, damit Menschen mehr Seiteninhalte sehen, die sie sich wünschen“, heißt es bei Facebook.

Mit diesen Änderungen will Facebook Unternehmen und Betriebe natürlich auch zwingen, weniger selbstständig werbliche Postings zu platzieren, sondern mehr in echte FB-Werbung zu investieren.

In dem dazugehörigen Posting gibt sich das US-Netzwerk jedoch allergrößte Mühe zu betonen, wie wichtig dagegen noch immer die Rolle ist, die Unternehmens-Seiten spielen würden.

Für Posting-Profis: 10 Tipps für erfolgreiche Listicles

Postings-Kniffe, Tipps und Tricks

Ordnung muss sein. Auch bei Artikeln und Postings. Deshalb lieben die Menschen auch Listen-Texte, sogenannte Listicles. Tatsächlich bekommen Listen, nach Infografiken die meisten Social-Network-Shares. Als die zur Zeit amtierenden Könige der Listicles-Disziplin gelten Buzzfeed.com.

Viraler Content

Da im Social-Web mittlerweile alles wissenschaftlich untersucht wird, gibt es längst auch Daten-Analysen, was ein erfolgreiches Listicle ausmachen. Wichtigste Quelle ist eine Untersuchung von Ok Dork und Buzzmundo. Hier sind die zehn wichtigsten Regeln:

  1. Eine Liste sollte zehn Punkte umfassen
    Nach der Untersuchung hatten die erfolgreichsten Posting zehn, 23, 16 oder 24 Punkte (genau in dieser Reihenfolge).
  1. Eine Liste sollte schnell zu lesen sein
    Deshalb braucht sie einfache Zwischenüberschriften.
  1. Eine Einleitung ist Pflicht
    Trotz der Empfehlung zu klaren Zwischenüberschriften muss natürlich eine verständliche Einleitung der Aufzählung vorstehen
  1. Die Liste braucht am Ende eine Zusammenfassung
    Immer mehr Leser wandern direkt nach der Einleitung erst zum Ende des Postings, lesen die Zusammenfassung und entscheiden dann, ob sie die ganze Liste lesen wollen.
  1. Die ideale Liste bietet zu jeden Punkt ein Bild
  2. Noch besser wäre, wenn es statt Bilder GIFs geben würde
  3. Videos statt Bilder und GIFs erschwert allerdings den Konsum der Liste
    Immerhin sollte der Text innerhalb von drei Minuten gelesen werden können
  4. Eine gute Liste aktiviert die Leser emotional
    Sie haben beim Lesen das Bedürfnis zu kommentieren oder die Liste zu teilen. Dann haben wir es mit einem idealen Listicles zu tun. Diesen Effekt erreichen Sie, indem Sie den Leser direkt ansprechen und dafür sorgen, dass er immer wieder denkt: „Genau so ist es“!
  1. Die einzelnen Punkte sollten sich in einem Tweet zusammenfassen lassen
    So lassen sich aus einer Liste zehn oder mehr Tweets generieren.
  2. Machen Sie es sich nicht zu leicht
    Nur weil Sie eine Liste schreiben, sollten Sie trotzdem recherchieren und gute Quellen haben. Am Ende zählt auch bei Listicles nur eines: Die Qualität des Contents.

Zusammenfassung:
Im gewissen Sinne ist diese Liste eine Enttäuschung. Denn sie hat keine Bilder oder GIFs. Zudem sollten die einzelnen Texte länger und lustiger sein. Allerdings erfüllt sie trotzdem ihre Aufgabe. Denn, wer diese zehn Punkte beherzigt, kann künftig bessere Listicles verfassen, was wiederum das eigene Erfolgspotential im Social-Web erhöht.

Die Vorteile von Pinterest gegenüber Twitter, Facebook & Co.

Pinterest

Diese Frage beschäftigt schon länger Marketing- und Social-Media-Manager gleichermaßen brennend: Welche Vorteile bietet Pinterest eigentlich gegenüber anderen Social Networks? Im Interview mit Internetworld.de zählt der Deutschland-Chef des Bildernetzwerkes, Jan Honsel, viele Vorteile und Unterschiede seiner Plattform auf. Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Marken können Bestandskunden ansprechen und besser bedienen.
  • Noch wichtiger für Marken: Viele Pinterest-Nutzer befinden sich in einem „zukunftsorientierten Verwendungsmodus“. „Das heißt, sie sind für sich oder für ihr direktes Umfeld auf der Suche nach Themen, die in Kürze sehr relevant und voraussichtlich realisiert werden. Das können Einrichtungsideen sein, das Kochrezept für den Abend oder das passende Kleid für die Hochzeit der besten Freundin“. Darin liegt tatsächlich ein sehr mächtiger Unterschied. Bei Pinterest suchen die Nutzer den Content einer Marke. Bei Facebook oder Twitter sucht der Content die Nutzer!
  • Ein weiterer wichtiger Unterschied zu den Konkurrenten liegt laut Honsel in dem Vorteil, dass es mindestens vier Wege geben würde, über die Nutzer in Kontakt mit Unternehmens-Content kommen könnte. „Der User kann der Marke auf Pinterest folgen oder er kann aktiv nach ihr suchen. Produkte und Pins der Marke erscheinen auch, wenn der Nutzer in einer bestimmten Kategorie unterwegs ist in die mein Markencontent fällt. Zuletzt gibt es natürlich die Option, über Menschen mit denen ich verbunden bin auf diesen Markeninhalt  aufmerksam zu werden, quasi der klassische virale Effekt.“ Bei den anderen Networks gebe es nur den Stream.
  • „Wir sind einfach eine extreme Traffic-Maschine“. Jeder Pin diene als Rückkanal und bringt Nutzer und Reichweite. Für Buzzfeed international soll das Bildernetzwerk die mit Abstand zweitgrößte Social-Traffic-Quelle nach Facebook sein.

Auf die Länge kommt es an: Wie viele Zeichen sollte ein Posting für Twitter, LinkedIn, Google+ oder Facebook haben?

Facebook, Google+, LinkedIn, Twitter

Diese Infografik ist tierisch Interessant: Die Social Media-Experten von Buffer haben sich mit der Frage beschäftigt, was die ideale Postlänge für die jeweiligen Social-Networks ist. AdWeek war dann so nett und hat daraus eine hübsche Infografik gebaut. Socialmediatoday.com meinte dann wiederum, dass sich jeder Social-Media-Manager diese Infografik neben den Schreibtisch hängen sollte. Ist wohl eine gute Idee.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Ein Tweets sollte immer weniger als 100 Zeichen lang sein
  • Facebook-Postings sollten weniger als 40 Zeichen haben
  • Bei Google+ liegt die Zeichengrenze bei 60
  • Die Lesedauer für ein Blogposting sollte unter drei Minuten liegen
  • Ein Posting sollte niemals mehr als sechs Hashtags haben
  • Ein LinkedIn-Posting sollte bei rund 25 Wörtern liegen

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Q3, 2014: Xing hat nun 7,7 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum

LinkedIn, xing

Neue Zahlenfutter vom größten deutschen Business-Netzwerk. Die Hamburger konnten im dritten Quartal kräftig ihre Nutzerzahlen steigern. Laut Unternehmensmitteilung sammelte Xing in Q3 insgesamt 282.000 neue Plattform-Mitglieder in der D-A-CH-Region ein. Damit verzeichnet die Plattform zum Ende des dritten Quartals 7,7 Millionen Mitglieder im deutschsprachigen Raum.

Das erstaunliche und beachtliche an dem deutschen Business-Netzwerk ist noch immer der Umstand, dass es gelingt, den großen Rivalen LinkedIn auf Distanz zu halten. Seit Anfang des Jahres kann Xing sogar regelmäßig die Umsätze und Gewinne steigern.

Traffic

Zudem wird das Netzwerk als Traffic-Lieferant für Nachrichtenportale wichtiger. Vor allem letzteres könnte sich noch als echtes Pfund erweisen mit dem die AG wuchern kann. In den USA gilt LinkedIn längst als Faktor im Traffic vieler externer Webseiten.

LinkedIn, Instagram, Twitter: So sähen Social-Networks aus, wenn sie 80ern erfunden worden wären

Instagram, LinkedIn, Twitter

Selbst in den 80er-Jahren wären LinkedIn, Twitter & Co. cool. Der YouTube-Kanal SquirrelMonkeyCom wagt die Zeitreise und zeigt, wie die Social-Networks ausgehen hätten, wenn sie bereits vor 25 Jahren entwickelt worden wären. Aber schauen Sie selbst.

Als Zugabe erklärt dieses Video, warum Spotify allerdings gerade nicht in den 80ern erfunden wurde.

So nutzen Personaler Xing, LinkedIn und Google+ (aber auch Facebook)

Allgemein

Jedem leidlich aufgeweckten Web-Nutzer ist klar, dass Personaler und Headhunter die sozialen Netzwerke nach Informationen durchforsten. Entweder suchen sie pro-aktiv nach geeigneten Kandidaten oder aber sie schauen bei Bewerbern ganz genau hin, wie diese sich bei Xing, LinkedIn & Co. präsentieren.

Eine Studie von Burda, zusammen mit dem TÜV Nord und Statista, verrät nun, wie die Personaler dabei vorgehen, was ihnen wichtig ist:

– 52 Prozent der Personaler prüfen die Facebook-Profile von Kandidaten. Allerdings lassen sich hier ungebetene Gäste mittels der Privatsphäre-Einstellungen leicht ausschließen
– 32 Prozent schauen auf die Xing-Profile von Bewerbern
– bei LinkedIn liegt dieser Wert bei 16 Prozent
– bei Google+ bei zwölf Prozent

„Die Qualität der Xing-Profile wird von Personalern am besten bewertet. Hier seien sowohl die besten Kandidaten als auch die aussagekräftigsten Profile zu finden, zudem sei die Antwortrate bei Kontaktaufnahme hier am höchsten. Am zweitbesten hat in diesen drei Kategorien Facebook abgeschnitten, gefolgt von LinkedIn und Google+“, schreibt Meedia.de dazu.

Alleine das Wissen, dass Personaler und Headhunter gelegentlich Ihre Profil-Seite besuchen, sollte ausreichende Motivation sein, diese stets auf den neuesten Stand zu halten. Denn auch im Social-Web gilt: der erste Eindruck zählt.