Nur neun Prozent aller Deutschen vertrauen Facebook

Facebook

Diese Zahlen müssen mit einer gewissen Vorsicht konsumiert werden. Immerhin wurden sie von der Telekom erhoben. Und wer ist der große Gewinner der Studie? Die Telekom.

Interessant bleiben die Ergebnisse trotzdem. So kommt der Sicherheitsreport 2015 zu dem Ergebnis, dass nur neun Prozent aller Deutschen in Sachen persönlicher Daten Facebook vertrauen würden. Mit 16 Prozent kommt Google immerhin auf einen fast doppelt so hohen Wert.
Infografik: Fast niemand vertraut Facebook | Statista

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Facebook und dann schon Pinterest: So nutzen Eltern Social-Media

Analyse, Facebook, Instagram

Kennen Sie noch Mütter oder Väter, die nicht ständig ihr Smartphone in der Hand haben? Wahrscheinlich nicht. Für die meisten Eltern ist Social Media längst ein fester und höchst lebendiger Bestandteil ihres Alltags.

Eine aktuelle US-Studie des renommierten PEW-Institutes sagt, dass mittlerweile 75 Prozent aller Eltern Social-Media nutzen. 79 Prozent von denen sagen, dass sie via Facebook & Co. hilfreiche Informationen bekommen. Rund 59 Prozent sind sogar davon überzeugt besonders nützliche erste Hilfe-Tipps für alle großen und kleinen Unfälle und Katastrophen, die Eltern heutzutage meistern müssen, über die sozialen Netzwerke zu erhalten.
Weitere interessante Ergebnisse:

  • 81 Prozent der Eltern antworten oder reagieren auf gute Nachrichten von anderen Eltern im Social-Web.
  • 74 Prozent sagen, dass sie von ihren Social-Media-Freunden Unterstützung beim Meistern ihrer Eltern-Probleme bekommen würden. 42 Prozent sagen sogar, dass sie soziale oder emotionale Unterstützung erfahren hätten.
  • 31 Prozent posteten bereits Fragen im Bezug auf Kinder, Erziehung oder ihre Rolle als Eltern. 71 Prozent haben bereits auf solche Fragen anderer geantwortet.
  • Die durchschnittlichen Facebook-Eltern haben 150 Freunde. Nutzer ohne Kinder haben zwar im Schnitt 200, aber bei den Vätern und Mütter liegt der Schnitt der aktuellen Freunde bei einem Drittel, wobei er in der anderen Gruppe nur rund ein Viertel beträgt.

Besonders Interessant ist die Frage, welche Netzworks die Social-Media-Eltern nutzen. Hier befindet sich Pinterest bereits an Position zwei, nach Facebook, aber noch vor Instagram und Twitter.

Social Media Eltern

Wie viel Spaß Eltern im Social Web haben können, zeigt auch der aktuelle Hype um die #breakfastmugshots. Dabei posten Mütter und Väter Fotos ihrer Kleinen beim Frühstück. Der Clou dabei: Die Gesichter der Kids werden von Superhelden-Tassen verdeckt.

Serve the public trust, protect the innocent, and eat a healthy breakfast #breakfastmugshot #robocop #primedirectives

Ein von Lance Curran (@wearecareful) gepostetes Foto am 26. Apr 2015 um 7:31 Uhr

Sunday #breakfastmugshot

Ein von Lance Curran (@wearecareful) gepostetes Foto am 3. Mai 2015 um 7:18 Uhr

Neue Desktop-Suche bei Instagram macht das Bilder-Netzwerk jetzt noch mächtiger

Instagram

Einer der größten Makel, die den globalen Social-Media-Platzhirschen Facebook belasten, ist die noch immer die miese Suchfunktion. Seit Jahren ist es fast unmöglich das Netzwerk anständig nach bestimmten Themen, Begriffen und manchmal sogar nach Nutzern zu durchsuchen.

Genau an dieser Stelle hat nun Instagram angesetzt und rollt seine überarbeitete Suche nun auch für die Desktop-Version aus.

In einer knappen Mitteilung heißt es:

Mit der erweiterten Suchfunktion gelangt man jetzt auch am Desktop auf eine verlinkte Seite mit „Top-Beiträgen“ von Orten und Hashtags – so kann man interessante Inhalte noch schneller finden. Die angezeigten Bilder orientieren sich dabei an kürzlich geteilten Inhalten und der Interaktion zum jeweiligen Bild wie z.B. Kommentaren und Likes.

Tatsächlich ist die neue Suche ein mächtiges Tool, das künftig dafür sorgen wird, dass Hashtags noch wichtiger werden. Mit den richten Begriffen kann nun selbst ein Mitglied mit gar keinen Followern globale Aufmerksamkeit erlangen.

Für Spezial-Angebote wie Gramfeed dürften spätestens jetzt schwere Zeiten anbrechen.

Neues Feature für Social-Media-Spielkinder: Facebook-Posting via WhatsApp teilen

Facebook, WhatsApp

Facebook und WhatsApp. Wie sich das Verhältnis von Mutter und Tochter in den kommenden Monaten verändern wird, gehört sicherlich zu den spannendsten Fragen der Social Media-Welt in den kommenden Monaten.

Vor allem Medien experimentieren massiv mit dem Messaging-Dienst als weiteren Vertriebskanal. So startete die Bild gerade einen neuen Transfer-Info-Kanal für WhatsApp. Einen gänzlich anderen, aber nicht weniger spannenden Ansatz probierte die New York Times gerade während des Papstbesuches in Südamerika aus.

Ein höchst spannendes Feature, auch und gerade für Medien, rollt Facebook nun aus. In der neuesten App-Version ist es möglich einzelne FB-Postings mit den eigenen WhatsApp-Kontakten zu teilen.

So eröffnet sich für ein Facebook-Posting ein ganz neuer Verbreitungsweg. Interessant wird es sein zu beobachten, welche Postings wie oft geteilt werden. Grundsätzlich muss eine Statusmeldung, damit sie auch bei Facebook funktioniert, den Teiler emotional besonders ansprechen. Beispiel: Gelingt dem Lieblings-Fußballverein ein besonderer Transfer-Coup, dürfte diese besonders freudige Nachricht auch begeistert via WhatsApp weiterverbreitet werden.

Wir das Teilen eines FB-Postings genau geht, erklärt Chip.de.

Unsere gesammelte Social-Media-Abhängigkeit in einem Bild

Daten

Ein schaurig schöner Genuss. Eigentlich ist es uns doch schon immer klar: Wir sind abhängig von Facebook, Twitter & Co. Das ist nicht schlimm. Richtig genutzt bereichert Social Media unser Leben, unsere Freundschaften und Beziehungen.

 

Wie weit und exessiv mittlerweile die großen Social-Media-Plattformen genutzt werden, verdeutlicht diese Infografik von Go-Globe.

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via Socialmediatoday.com

Mit dem Papst in Südamerika: Das interessante WhatsApp-Experiment der New York Times

WhatsApp

Es hat lange gedauert, bis sich auch die New York Times endlich an das Thema WhatsApp-Journalismus heranwagt. Nun haben die US-Amerikaner einen ersten Test gestartet. Das ist interessant. Seltsam mutet dabei allerdings das Event an, den sie mit Hilfe des Massaging-Dienstes von Facebook begleiten: den Papstbesuch in Ekuador, Bolivien und Paraguay.

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Dabei ist die Idee vielleicht gar nicht so blöd. Es ist ein zeitlich begrenzter Event und er interessiert nur eine sehr spitze Zielgruppe. Diese allerdings brennt für das Thema.

Die New Yorker setzten WhatsApp dabei nicht als Traffic-Bringer ein. Heißt: Sie verschicken keine Kurz-Teaser, die mit einem Link auf die eigenen Webseite enden und so möglichst viele Leser auf die Seite der NYT treiben sollen, sondern sie berichten in Kurztexten über das Geschehen. So entsteht via WhatsApp-Chat eine kontinuierliche Liveberichterstattung. Vermarkten lässt sich solch ein Ansatz nicht. Die Nutzerzufriedenheit dürfte bei dieser Lösung allerdings immens hoch sein.

Funktioniert die Reiseberichterstattung vom Papst-Trip dürfte die Reisebegleitung des Kirchenoberhauptes mit Hilfe des Chatdienstes nur der Anfang gewesen sein. Schon bald dürfte die Times wohl dann jeden Schritt des US-Präsidenten auf ähnliche Weise covern.

via Niemanlab.org