Mit dem Papst in Südamerika: Das interessante WhatsApp-Experiment der New York Times

WhatsApp

Es hat lange gedauert, bis sich auch die New York Times endlich an das Thema WhatsApp-Journalismus heranwagt. Nun haben die US-Amerikaner einen ersten Test gestartet. Das ist interessant. Seltsam mutet dabei allerdings das Event an, den sie mit Hilfe des Massaging-Dienstes von Facebook begleiten: den Papstbesuch in Ekuador, Bolivien und Paraguay.

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Dabei ist die Idee vielleicht gar nicht so blöd. Es ist ein zeitlich begrenzter Event und er interessiert nur eine sehr spitze Zielgruppe. Diese allerdings brennt für das Thema.

Die New Yorker setzten WhatsApp dabei nicht als Traffic-Bringer ein. Heißt: Sie verschicken keine Kurz-Teaser, die mit einem Link auf die eigenen Webseite enden und so möglichst viele Leser auf die Seite der NYT treiben sollen, sondern sie berichten in Kurztexten über das Geschehen. So entsteht via WhatsApp-Chat eine kontinuierliche Liveberichterstattung. Vermarkten lässt sich solch ein Ansatz nicht. Die Nutzerzufriedenheit dürfte bei dieser Lösung allerdings immens hoch sein.

Funktioniert die Reiseberichterstattung vom Papst-Trip dürfte die Reisebegleitung des Kirchenoberhauptes mit Hilfe des Chatdienstes nur der Anfang gewesen sein. Schon bald dürfte die Times wohl dann jeden Schritt des US-Präsidenten auf ähnliche Weise covern.

via Niemanlab.org

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