Am Limit: Facebook hat seine Wachstumsgrenze erreicht – zumindest in den USA

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Das vermeintlich unendliche Wachstumspotential von Facebook scheint doch endlich zu sein. Zumindest in den USA. Das Pew Research Center analysiert seit Jahren die Nutzerentwicklungen der großen Netzwerke. Dabei zeigt sich nun: Facebook stagniert.

Vor einem Jahre nutzen 71 Prozent aller US-Onliner den Marktführer. Dieser Wert steigerte sich nun nur um einen Prozentpunkt 72 Prozent.

Facebook ist allerdings nicht das einzige US-Network, das schwächelt. Twitter verzeichnet mittlerweile gar keine Zuwachsraten mehr und bei LinkedIn scheinen die Besucherzahlen gar rückläufig.

Gewinner der PEW-Auswertung ist ganz klar Pinterest. Die Nutzerzahlen des Bilder-Netzwerkes klettern einfach stetig nach oben.

Pinterest and Instagram Usage Doubles Since 2012, Growth on Other Platforms is Slower

Facebook, Pinterest oder Twitter: Welches Netzwerk hat die aktivsten Nutzer?

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In der Bewertung der Frage, ob ein Social Network erfolgreich ist, zählen vor allem zwei Kennzahlen: Die Anzahl der Nutzer, bzw. die deren Zuwachsrate und die Aktivitätsrate. Diese misst wie viel Zeit die Mitglieder auf einem Portal verbringen.

Die Logik: Je länger ein Nutzer auf einer Seite ist, um so attraktiver findet er sie. Hier gilt: Je mehr, umso besser. Betrachtet man unter diesem Gesichtspunkt die Situation der großen Social Networks, muss man schon sagen, dass Facebook noch immer die Nase klar vor der Konkurrenz hat.

Eine ordentliche Übersicht dazu liefert gerade Statistia.
Infografik: Facebook hat die aktivsten Nutzer | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Social Network Radar: Weev – das Video-Netzwerk, das antwortet

Social Network Radar

Es gibt mehr als Facebook, Twitter, Pinterest & Co.: zum Beispiel Weev.

Um was geht es?
Weev versteht sich als „eine Video-App, die antwortet“. Auf kleine Video-Botschaften antwortet man selbst mit kleinen Smartphone-Clips. Das Social-Media-Watchblog beschreibt die App so: „Weev ist jedenfalls eine Art Instagram für Video“.

Externe Meinung dazu:
„Anders als bei Instagram scheint es den „Weevern“ nicht um reine Selbstdarstellung und möglichst viele Herzen zu gehen. Hier sind die Menschen tatsächlich interessiert an dem, was die anderen Nutzer so tun“, schreibt Thorsten Schröder bei Zeit Online.

Überlebens-Chancen:
Die Chancen von Weev sind gar nicht so schlecht. Die App verzeichnet ein organisches Wachstum, obwohl sie noch gar keinen echten Hype erzeugte. Mit Beme, Periscope oder auch Vine ist die Konkurrenz an Video-basierten Networks groß. Am Ende werden sich maximal zwei bis drei Player durchsetzen. Zur Stunde stehen die Chancen für die großen Angebote wie Periscope, Vine oder für eine ausgebaute Video-Funktion bei Instagram besser. Aber Weeve verfügt trotzdem über einen gewissen Außenseiter-Charme.

Über vier Millionen Likes, fast 350.000 Tweets und 590.278 Tinder-Swipes: Das passiert in einer Social-Media-Minute

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Es gibt Infografiken an denen kann man sich nicht satt sehen. Dieses Schaubild von Domo gehört dazu. Die Software-Company hat einmal zusammengestellt, was – weltweit gesehen – in einer Social-Media-Minute so alles passiert.

So klicken die Facebook-Nutzer in 60 Sekunden über vier Millionen Mal den Like-Button, bei Twitter werden 347.222 Tweets abgesetzt. Bei Tinder werden erstaunlichen 590.278 Profilbilder weitergewischt und bei Snapchat 284.722 Pics verschickt.

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BVB ist Meister der Herzen: Twitter veröffentlicht erste Periscope-Bundesliga-Tabelle

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Das ist mal eine nette Idee. Mit dem Match zwischen Bayern München und dem Hamburger SV startet die Bundesliga in die neue Spielzeit. Wie bereits beim Radio oder Farbfernsehen war Fußball schon immer einer wichtiger Treiber für neue Technologien.

Daran hat sich wohl Twitter erinnert und versucht deshalb den Einsatz seiner Live-Streaming-App Periscope bei den Bundesligavereinen gerade massiv zu pushen.

Passend dazu hat der 140-Zeichen-Dienst eine erste Tabelle der erfolgreichsten Bundesliga-Vereine in Sachen Periscope erstellt.

Periscope Tabelle

„Haha“, „lol“, „hehe“: So lacht das Social-Web

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Freude und Spaß sind die größten und wichtigsten Treiber im Social-Web. Finden wir einen Post lustig, liken wir ihn. Müssen wir über ein Instagram-Bild lächeln, geht es uns gleich viel besser und ist ein Video besonders komisch, teilen wir es gerne und begeistert.

So weit, so einleuchtend. Interessant ist jedoch die Frage, wie wir Lachen ausdrücken. Es ist nämlich gar nicht so einfach seinen Freunden verständlich und prägnant zu sagen, dass etwas witzig ist.

Lachen 1

Das Research-Team von Facebook hat sich der Frage einmal angenommen und analysiert, mit welchen Phrasen in unseren Timelines gelacht wird. Das Ergebnis: „Haha“, führt klar vor dem gehässigeren „hehe“. Dazwischen platzierte sich noch der Punkt Emoji. Unter diesem Sammelbegriff packt Facebook alle netten kleinen Symbole, die Lachen, Freude etc. ausdrücken können.

Frauen nutzen übrigens lieber Emojis und weniger die Phrase „haha“.

Lachen 2

Warum wir im Social-Web anders aussehen, als im echten Leben

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Das eigene Foto ist einer der wichtigsten Standard-Features und -Faktoren jedes Social-Networks. Das gilt für Tinder, wie für Pinterest oder Twitter. Jeder will immer wissen, mit wem er es zu tun hat und ein Bild transportiert bekanntermaßen mehr Informationen, als tausend Worte.

Nur sind die Informationen überhaupt die richtigen, die unsere Profilfotos verraten? Wahrscheinlich nicht so richtig. Zumindest, wenn wir das unsere Portraits selbst ausgesucht haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der University of New South Wales (Australien), die gerade im British Journal of Psychology publiziert wurde.

Die Forscher sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wir ganz schlecht darin sind, treffende Fotos von uns selber herauszusuchen. Offenbar haben wir ein falsches Bild von unserem wahren aussehen. Völlig Fremde wählen stets die treffenderen Selfies.

Wenn Ihr also beim nächsten Mal Eurer Profilbild ändern wollt, fragt am besten einen völlig unbeteiligten, welches Pic von Euch Ihr nutzen solltet. Zumindest dann, wenn Ihr ein möglichst realistisches Bild von Euch im Social-Web zeichnen wollt. Vielen Menschen geht es bekanntlich ja eigentlich viel eher darum in den sozialen Netzwerken kein echtes, sondern vielmehr die Wunschvorstellung des eigenen Lebens zu transportieren.

via Yahoo.com

Eltern und Social-Media: Jetzt schlagen die Kinderärzte Alarm

Eltern Social Media

Väter und Mütter lieben Social Media und nutzen Facebook, Pinterest & Co. längst auch exzessiv. So nahm sich gerade erst das PEW-Institut dem Thema an. Die US-Amerikaner fanden heraus, dass mittlerweile 75 Prozent aller Eltern Social-Media nutzen. 79 Prozent von denen sagen, dass sie via Facebook & Co. hilfreiche Informationen bekommen. Rund 59 Prozent sind sogar davon überzeugt besonders nützliche erste Hilfe-Tipps für alle großen und kleinen Unfälle und Katastrophen, die Eltern heutzutage meistern müssen, über die sozialen Netzwerke zu erhalten.

Das sind die Eltern. Aber was ist mit den Kids? In der Bild am Sonntag sagte nun Kin­der­arzt Dr. Kahl, dass Eltern ihren Kindern schaden würden, wenn sie zum Beispiel beim gemein­sa­men Spa­zier­gang mit ihrem Kind ständig auf das Dis­play ihres Handys schauen würden. Mails che­cken wäre ja noch okay. „Wer aber 15 Minu­ten und mehr ohne Pause mit dem Handy beschäf­tigt ist, ist respekt­los gegen­über dem Kind. Das ist im Grunde genom­men Ver­nach­läs­si­gung.“ Die Fol­ge wären „geis­tig, emo­tio­nal und ins­ge­samt nicht alters­ge­mäß ent­wi­ckelte Kinder“.

Besonders schlimm soll es sein, wenn die Eltern ihre Smartphones und Tablets an die Kleinen weitergeben würden. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) sieht dies höchst kritisch und warnt vor gesundheitlichen Gefahren. Die Kinderärzte glauben auch nicht, dass der frühe Umgang mit der Technik später in einer digitalisierten Arbeitswelt helfe.

Das sind extreme Beispiele. Aber ich bin mir sicher, dass uns das Thema in den kommenden Monaten immer stärker beschäftigen wird.