Facebook und dann schon Pinterest: So nutzen Eltern Social-Media

Analyse, Facebook, Instagram

Kennen Sie noch Mütter oder Väter, die nicht ständig ihr Smartphone in der Hand haben? Wahrscheinlich nicht. Für die meisten Eltern ist Social Media längst ein fester und höchst lebendiger Bestandteil ihres Alltags.

Eine aktuelle US-Studie des renommierten PEW-Institutes sagt, dass mittlerweile 75 Prozent aller Eltern Social-Media nutzen. 79 Prozent von denen sagen, dass sie via Facebook & Co. hilfreiche Informationen bekommen. Rund 59 Prozent sind sogar davon überzeugt besonders nützliche erste Hilfe-Tipps für alle großen und kleinen Unfälle und Katastrophen, die Eltern heutzutage meistern müssen, über die sozialen Netzwerke zu erhalten.
Weitere interessante Ergebnisse:

  • 81 Prozent der Eltern antworten oder reagieren auf gute Nachrichten von anderen Eltern im Social-Web.
  • 74 Prozent sagen, dass sie von ihren Social-Media-Freunden Unterstützung beim Meistern ihrer Eltern-Probleme bekommen würden. 42 Prozent sagen sogar, dass sie soziale oder emotionale Unterstützung erfahren hätten.
  • 31 Prozent posteten bereits Fragen im Bezug auf Kinder, Erziehung oder ihre Rolle als Eltern. 71 Prozent haben bereits auf solche Fragen anderer geantwortet.
  • Die durchschnittlichen Facebook-Eltern haben 150 Freunde. Nutzer ohne Kinder haben zwar im Schnitt 200, aber bei den Vätern und Mütter liegt der Schnitt der aktuellen Freunde bei einem Drittel, wobei er in der anderen Gruppe nur rund ein Viertel beträgt.

Besonders Interessant ist die Frage, welche Netzworks die Social-Media-Eltern nutzen. Hier befindet sich Pinterest bereits an Position zwei, nach Facebook, aber noch vor Instagram und Twitter.

Social Media Eltern

Wie viel Spaß Eltern im Social Web haben können, zeigt auch der aktuelle Hype um die #breakfastmugshots. Dabei posten Mütter und Väter Fotos ihrer Kleinen beim Frühstück. Der Clou dabei: Die Gesichter der Kids werden von Superhelden-Tassen verdeckt.

Serve the public trust, protect the innocent, and eat a healthy breakfast #breakfastmugshot #robocop #primedirectives

Ein von Lance Curran (@wearecareful) gepostetes Foto am 26. Apr 2015 um 7:31 Uhr

Sunday #breakfastmugshot

Ein von Lance Curran (@wearecareful) gepostetes Foto am 3. Mai 2015 um 7:18 Uhr

Neue Desktop-Suche bei Instagram macht das Bilder-Netzwerk jetzt noch mächtiger

Instagram

Einer der größten Makel, die den globalen Social-Media-Platzhirschen Facebook belasten, ist die noch immer die miese Suchfunktion. Seit Jahren ist es fast unmöglich das Netzwerk anständig nach bestimmten Themen, Begriffen und manchmal sogar nach Nutzern zu durchsuchen.

Genau an dieser Stelle hat nun Instagram angesetzt und rollt seine überarbeitete Suche nun auch für die Desktop-Version aus.

In einer knappen Mitteilung heißt es:

Mit der erweiterten Suchfunktion gelangt man jetzt auch am Desktop auf eine verlinkte Seite mit „Top-Beiträgen“ von Orten und Hashtags – so kann man interessante Inhalte noch schneller finden. Die angezeigten Bilder orientieren sich dabei an kürzlich geteilten Inhalten und der Interaktion zum jeweiligen Bild wie z.B. Kommentaren und Likes.

Tatsächlich ist die neue Suche ein mächtiges Tool, das künftig dafür sorgen wird, dass Hashtags noch wichtiger werden. Mit den richten Begriffen kann nun selbst ein Mitglied mit gar keinen Followern globale Aufmerksamkeit erlangen.

Für Spezial-Angebote wie Gramfeed dürften spätestens jetzt schwere Zeiten anbrechen.

Schlaraffenland für Werbe-Profis: Influencer.db ist die erste Suchmaschine für Influencer bei Instagram

Analyse, Instagram

Selbst bei den konservativsten Werbern und Marketing-Profis ist längst angekommen: Instagram soll aktuell der ganz heiße scheiß sein. Dafür gibt es einige überzeugende Gründe:

  • Der Aufbau einer sinnvollen Reichweite ist (noch) viel günstiger als bei Facebook oder YouTube
  • Das Netzwerk funktioniert nur über Visualität. Es ist demnach perfekt für Kampagnen zur Markenbindung
  • Dadurch, dass das Optische derart im Vordergrund steht, geht es weniger um inhaltliches. Heißt: Die Shitstorm-Gefahr ist wesentlich geringer. Diesen Faktor sollte kein Beobachter unterschätzen. Die meisten Marketing-Profis sind von Hause aus Angsthasen.
  • Mit Hilfe eines geschickten Influencer-Marketings lassen sich die Grenzen zwischen Werbung und Schleichwerbung viel einfacher verwischen. Bei Instagram ist noch vieles Mögliche, was anderswo längst als No-Go gilt

Nur wie findet ein Unternehmen einflussreiche Instagram-Nutzer, die sich für die eigenen Produkte vor den Werbekarren sperren lassen? An diesem Punkt will Influencer.db helfen.

T3n erklärt den Dienst:

Über die Suchfunktion könnt ihr gezielt nach Nutzern suchen und euch ihre Interaktionsrate, die durchschnittliche Anzahl an Kommentaren pro Foto sowie die beliebtesten Hashtags und markierten Orte anzeigen lassen. Außerdem errechnet Influencer.db einen Wert pro Foto. Je höher die Anzahl der Follower und der Interaktionen, desto höher liegt dieser in US-Dollar angegebene Wert.

Neben den Daten und Zahlen zum Bilderdienst von Facebook, bietet Influencer.db auch noch Zahlenmaterial zu Blogs, Facebook-, YouTube-, Pinterest-, Google+- und Twitter-Profilen.

Influencer.db axbecker
So sieht die Analyse zu meinem Instagram-Account aus

So richtig viel Spaß macht das Angebot allerdings erst mit einem Premium-Account. Das kostet zur Zeit jedoch happige 69 Euro pro Woche.

US-Künstler verkauft Instagram-Bilder fremder Nutzer ungefragt für 90.000 Dollar

Instagram

Die betroffenen Instagram-Nutzer dürften sich nicht gerade darüber freuen. Für alle anderen ist der Fall jedoch ein wunderbares Lehrbeispiel für Social-Netzwerke, die Rechte am eigenen Bild und die Copyright-Problematik im allgemeinen.

Der US-Künstler Richard Prince stellt in New York neue Arbeiten aus und konnte diese für bis zu 90.000 Dollar pro Bild auch verkauft. Das Problem dabei: Waren es überhaupt seine Bilder? Denn Prince hat einfach Screenshots von anderen Instagram-Pics gemacht, diese vergrößert und lediglich eine eigene Kommentarzeile eingefügt.

Heißt: Er hat die Bilder nicht abfotografiert, sondern nur einen Screenshot inklusive des öffentlichen Umfeldes, in dem das Pic zu sehen ist, kopiert und mit eigenen Inhalten angereichert.

Stand heute, dürften die betroffenen Instagram-Nutzer eher schlechte Chancen mit einer Klage haben. Zumindest in den USA. In Frankreich verlor Prince allerdings gerade erst einen ähnlichen Prozess. Zumindest in der ersten Instanz.

Schlechte Nachrichten für Facebook: Werber verlieren Interesse und wenden sich YouTube zu

Facebook, Google+, Instagram, LinkedIn, Pinterest, Twitter, xing

News aktuell und Faktenkontor haben bei Unternehmen und PR-Agenturen nachfragt, welche Social Media-Plattformen in den kommenden zwölf Monaten an Bedeutung für die PR-Arbeit gewinnen und welche verlieren werden.

Der Ergebnisse werden vor allem bei Facebook auf wenig Begeisterung stoßen.

Werden in den nächsten zwölf Monaten wichtiger:
1. YouTube (Unternehmen: 58 % / PR-Agenturen: 65 %)
2. Twitter (48 % / 42 %)
3. Instagram (40 % / 47 %)
4. LinkedIn (32 % / 35 %)
5. Xing (25 % / 21 %)

Werden in den nächsten zwölf Monaten unwichtiger:
1. Stayfriends (54 % / 56 %)
2. Facebook (36 % / 37 %)
3. Google+ (34 % / 35 %)
4. Flickr (26 % / 32 %)
5. MyVideo (25 % / 30 %)

Tatsächlich hat die Untersuchung aus meiner Sicht einen wichtigen Faktor vergessen. Ich bin mir sicher, dass wir in den kommenden Monaten einen extremen Boom beim den Massaging-Diensten als Marketing-Plattform sehen werden.

Passend dazu auch noch einmal diese Auswertung von Michael Kroker

Das ist das Blog von Alexander Becker

Allgemein, Instagram, Twitter, xing

 

Alexander-Becker-ProfilDer 42-Jährige lebt und arbeitet in Hamburg als Journalist, Blogger und Referent. Seit rund 17 Jahren beschäftigt er sich mit Medien, dem World Wide Web und neuen technischen Entwicklungen.
Als Redaktionsleiter von MEEDIA.de schreibt Becker über neue Verlags-Projekte, aktuelle Internet-Trends und die neusten App- und Tablet-Strategien.
Zudem leitet er seit Jahren Seminare zu Social Media und Online-Journalismus.

Folgen Sie Alexander Becker via Twitter. Eine detaillierten Lebenslauf gibt es bei Xing.

„Slumber“, „Crema“, „Ludwig“, „Perpetua“, „Aden“: Facebook spendiert Instagram fünf neue Filter

Instagram

Es ist die großen Instagram-Festtagswochen. Gerade erst überholte die Facebook-Tochter mit 300 Millionen aktiven Nutzern Twitter. Jetzt erweitert das Bildernetzwerk sein Angebot und führt fünf neue Filter ein.

Diese beschreibt das Netzwerk via Pressemitteilung wie folgt:

„1. Slumber: Schafft einen Retro-Look, geprägt durch gezielte Reduzierung der Sättigung und eine „neblige“ Optik.
2. Crema: Weiche Konturen und eine glatte Optik zeichnen diesen Filter aus.
3. Ludwig: Benannt nach dem Architekten Ludwig Mies van der Roge – der richtige Filter für Puristen und Porträt-Liebhaber: Es entsteht ein minimalistischer Look, bei dem die Lichtverhältnisse angepasst werden.
4. Perpetua: Nah an der Natur – viele blaue und grüne Schattierungen sorgen für eine natürliche Optik.
5. Aden: Pastelltöne stehen hier im Vordergrund, Porträt-Aufnahmen gelingen so selbst bei ungünstigen Lichtverhältnissen.“

In der Pressemitteilung versteckte sich zudem noch eine interessante Zusatzinfo. Die beliebtesten Filter in Deutschland sind zur Zeit: „Amaro“, „Valencia“, „X-Pro II“, „Lo-fi“ und „Mayfair“.

Spickzettel für Social-Media-Profis: Wie, was, wann, wo posten?

Facebook, Google+, Instagram, LinkedIn, Pinterest, Tumblr

Für alle, die ständig durch die unterschiedlichsten Netzwerke wechseln und aktiv mit ihnen arbeiten. Diese Übersicht einfach ausdrucken und in die Schreibtischschublade legen. Bei kleinen Unsicherheiten im täglichen Umgang mit Twitter, Google+, Facebook, Pinterest, YouTube oder Instagram einfach ein kurzen Blick drauf werden und fertig.

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Am schnellsten wachsende Social Networks: Tumblr überholt Instagram

Facebook, Instagram, Tumblr

Diese Zahlen dürften Facebook nicht gerade gefallen. Nach einer Analyse des Global Web-Indexes überholt Tumblr die FB-Tochter Instagram als das am schnellsten wachsende Social Network. Das Mutterhaus selbst hat zudem möglicherweise den Sättigungspunkt erreicht. Zur Zeit stoppt die Neukundengewinnung bei Facebook.

Techcrunch

Mehr Infos zu der Auswertung gibt es bei Techcrunch.com

LinkedIn, Instagram, Twitter: So sähen Social-Networks aus, wenn sie 80ern erfunden worden wären

Instagram, LinkedIn, Twitter

Selbst in den 80er-Jahren wären LinkedIn, Twitter & Co. cool. Der YouTube-Kanal SquirrelMonkeyCom wagt die Zeitreise und zeigt, wie die Social-Networks ausgehen hätten, wenn sie bereits vor 25 Jahren entwickelt worden wären. Aber schauen Sie selbst.

Als Zugabe erklärt dieses Video, warum Spotify allerdings gerade nicht in den 80ern erfunden wurde.