Facebook, Pinterest, Twitter: Die größten Social-Media-Portale der Welt

Facebook, Pinterest, Twitter

Memo an mich selbst: In Vorbereitung auf ein Semiar am Wochenende, fragte ich mich mal wieder nach den Marktanteilen der großen Social-Media-Portale. Deshalb hier die Antwort:

Statistik: Top 10 Social Media Portale weltweit nach Marktanteil im Jahr 2015 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Die dürfte allerdings den meisten Playern im Markt nicht sonderlich gefallen. Beim Blick auf diesen Zahlen wird auch noch einmal besonders deutlich warum Twitter-CEO Dick Costolo gerade seinen Hut nehmen musste (alles über die Probleme von Twitter gibt es hier) und warum Pinterest als derart heißer SM-Scheiß gilt.

Buy-Button: Pinterest hat wirklich das Zeug zum wichtigsten Treiber im Social Commerce zu werden

Pinterest

In der vergangenen Woche kündigte Pinterest die Einführung eines Buy Button an. Dieser Schritt ist schau und folgerichtig.

Denn wie erklärte der Deutschland-Chef, Jan Honsel, vor einiger Zeit noch etwas umständlich:

Viele Pinterest-Nutzer befinden sich in einem „zukunftsorientierten Verwendungsmodus“. „Das heißt, sie sind für sich oder für ihr direktes Umfeld auf der Suche nach Themen, die in Kürze sehr relevant und voraussichtlich realisiert werden. Das können Einrichtungsideen sein, das Kochrezept für den Abend oder das passende Kleid für die Hochzeit der besten Freundin“. Darin liegt tatsächlich ein sehr mächtiger Unterschied. Bei Pinterest suchen die Nutzer den Content einer Marke. Bei Facebook oder Twitter sucht der Content die Nutzer!

Für diese Erklärung lieferte eine Studie von Millward Brown Digital das passende Zahlenmaterial. So sollen neun von zehn Pinterest-Nutzern als direkte Reaktion auf einen Besuch der Bilderplattform, einen Web-Kauf abgeschlossen haben.

Bildschirmfoto 2015-06-10 um 17.43.13

Passend zur Ankündigung der Einführung es Buy-Buttons sagt nun David Rekuc von Ripen eCommerce:

Pinterest is already serving as more of a proven driver for ecommerce sales than Facebook and Twitter have to date. While FB and Twitter are definitely sending traffic to online retailers, Pinterest is sending more-qualified traffic

Schlechte Nachrichten für Facebook: Werber verlieren Interesse und wenden sich YouTube zu

Facebook, Google+, Instagram, LinkedIn, Pinterest, Twitter, xing

News aktuell und Faktenkontor haben bei Unternehmen und PR-Agenturen nachfragt, welche Social Media-Plattformen in den kommenden zwölf Monaten an Bedeutung für die PR-Arbeit gewinnen und welche verlieren werden.

Der Ergebnisse werden vor allem bei Facebook auf wenig Begeisterung stoßen.

Werden in den nächsten zwölf Monaten wichtiger:
1. YouTube (Unternehmen: 58 % / PR-Agenturen: 65 %)
2. Twitter (48 % / 42 %)
3. Instagram (40 % / 47 %)
4. LinkedIn (32 % / 35 %)
5. Xing (25 % / 21 %)

Werden in den nächsten zwölf Monaten unwichtiger:
1. Stayfriends (54 % / 56 %)
2. Facebook (36 % / 37 %)
3. Google+ (34 % / 35 %)
4. Flickr (26 % / 32 %)
5. MyVideo (25 % / 30 %)

Tatsächlich hat die Untersuchung aus meiner Sicht einen wichtigen Faktor vergessen. Ich bin mir sicher, dass wir in den kommenden Monaten einen extremen Boom beim den Massaging-Diensten als Marketing-Plattform sehen werden.

Passend dazu auch noch einmal diese Auswertung von Michael Kroker

Spickzettel für Social-Media-Profis: Wie, was, wann, wo posten?

Facebook, Google+, Instagram, LinkedIn, Pinterest, Tumblr

Für alle, die ständig durch die unterschiedlichsten Netzwerke wechseln und aktiv mit ihnen arbeiten. Diese Übersicht einfach ausdrucken und in die Schreibtischschublade legen. Bei kleinen Unsicherheiten im täglichen Umgang mit Twitter, Google+, Facebook, Pinterest, YouTube oder Instagram einfach ein kurzen Blick drauf werden und fertig.

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Die Vorteile von Pinterest gegenüber Twitter, Facebook & Co.

Pinterest

Diese Frage beschäftigt schon länger Marketing- und Social-Media-Manager gleichermaßen brennend: Welche Vorteile bietet Pinterest eigentlich gegenüber anderen Social Networks? Im Interview mit Internetworld.de zählt der Deutschland-Chef des Bildernetzwerkes, Jan Honsel, viele Vorteile und Unterschiede seiner Plattform auf. Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Marken können Bestandskunden ansprechen und besser bedienen.
  • Noch wichtiger für Marken: Viele Pinterest-Nutzer befinden sich in einem „zukunftsorientierten Verwendungsmodus“. „Das heißt, sie sind für sich oder für ihr direktes Umfeld auf der Suche nach Themen, die in Kürze sehr relevant und voraussichtlich realisiert werden. Das können Einrichtungsideen sein, das Kochrezept für den Abend oder das passende Kleid für die Hochzeit der besten Freundin“. Darin liegt tatsächlich ein sehr mächtiger Unterschied. Bei Pinterest suchen die Nutzer den Content einer Marke. Bei Facebook oder Twitter sucht der Content die Nutzer!
  • Ein weiterer wichtiger Unterschied zu den Konkurrenten liegt laut Honsel in dem Vorteil, dass es mindestens vier Wege geben würde, über die Nutzer in Kontakt mit Unternehmens-Content kommen könnte. „Der User kann der Marke auf Pinterest folgen oder er kann aktiv nach ihr suchen. Produkte und Pins der Marke erscheinen auch, wenn der Nutzer in einer bestimmten Kategorie unterwegs ist in die mein Markencontent fällt. Zuletzt gibt es natürlich die Option, über Menschen mit denen ich verbunden bin auf diesen Markeninhalt  aufmerksam zu werden, quasi der klassische virale Effekt.“ Bei den anderen Networks gebe es nur den Stream.
  • „Wir sind einfach eine extreme Traffic-Maschine“. Jeder Pin diene als Rückkanal und bringt Nutzer und Reichweite. Für Buzzfeed international soll das Bildernetzwerk die mit Abstand zweitgrößte Social-Traffic-Quelle nach Facebook sein.