Facebook, Pinterest, Twitter: Die größten Social-Media-Portale der Welt

Facebook, Pinterest, Twitter

Memo an mich selbst: In Vorbereitung auf ein Semiar am Wochenende, fragte ich mich mal wieder nach den Marktanteilen der großen Social-Media-Portale. Deshalb hier die Antwort:

Statistik: Top 10 Social Media Portale weltweit nach Marktanteil im Jahr 2015 | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

Die dürfte allerdings den meisten Playern im Markt nicht sonderlich gefallen. Beim Blick auf diesen Zahlen wird auch noch einmal besonders deutlich warum Twitter-CEO Dick Costolo gerade seinen Hut nehmen musste (alles über die Probleme von Twitter gibt es hier) und warum Pinterest als derart heißer SM-Scheiß gilt.

Alles über Periscope

Pariscope, Twitter

Für MEEDIA habe ich ein dickes Themenpacket zu Periscope erstellt.
Die wichtigsten Thesen:

  • “Live-Streaming wird den Journalismus verändern” (Ulrich Reitz)
  • “Periscope wird die Art und Weise verändern, wie wir die Welt sehen” (Richard Gutjahr)
  • Persicope versetzt jeden Nutzer, der im Besitz eines Smartphones ist, in die Lage selbst zu einer TV-Station zu werden.
  • “Während die ihr Material am nächsten Abend sendeten, streamte ich live ins Web. Die Tagesschau berichtet über die Bombendrohung mit einer Reporterin, die vor einem Bluescreen mit Mannheim-Hintergrund stand. Im Gegensatz dazu war ich direkt da, live und vor Ort.“ (Bild-Mann Daniel Cremer über seinen Persicope-Einsatz beim „GNTM“-Finale)
  • Es gibt jetzt eine Quelle mehr für echtes Live-Material. Das neueste Update von Periscope könnte ein Meilenstein im Breaking-News-Journalismus sein. Im Fall eines überraschenden Events, können Journalisten nun mit einem Klick sehen, ob sich am Ort des Geschehens ein aktiver Filmer aufhält. Wenn, ja können sie sich sofort in dessen Übertragung einklinken.
  • Tatsächlich hat die Streaming-App das Zeug den Online-Journalismus weiter zu entwickeln. Ob bei Breaking-News, Live-Events oder einem Blick hinter die Redaktionskulissen: Der Einsatz der App hat großes Potential.

    Das sind die drei Storys:

  • Periscope als TV für Medien: Sechs Wege den Livestreaming-Dienst zu nutzen
  • Periscope: die wichtigsten Fragen und Antworten zu Twitters Live-Streaming-App
  • Periscope, der neue Medien-Hype: “Live-Streaming wird den Journalismus verändern”

Schlechte Nachrichten für Facebook: Werber verlieren Interesse und wenden sich YouTube zu

Facebook, Google+, Instagram, LinkedIn, Pinterest, Twitter, xing

News aktuell und Faktenkontor haben bei Unternehmen und PR-Agenturen nachfragt, welche Social Media-Plattformen in den kommenden zwölf Monaten an Bedeutung für die PR-Arbeit gewinnen und welche verlieren werden.

Der Ergebnisse werden vor allem bei Facebook auf wenig Begeisterung stoßen.

Werden in den nächsten zwölf Monaten wichtiger:
1. YouTube (Unternehmen: 58 % / PR-Agenturen: 65 %)
2. Twitter (48 % / 42 %)
3. Instagram (40 % / 47 %)
4. LinkedIn (32 % / 35 %)
5. Xing (25 % / 21 %)

Werden in den nächsten zwölf Monaten unwichtiger:
1. Stayfriends (54 % / 56 %)
2. Facebook (36 % / 37 %)
3. Google+ (34 % / 35 %)
4. Flickr (26 % / 32 %)
5. MyVideo (25 % / 30 %)

Tatsächlich hat die Untersuchung aus meiner Sicht einen wichtigen Faktor vergessen. Ich bin mir sicher, dass wir in den kommenden Monaten einen extremen Boom beim den Massaging-Diensten als Marketing-Plattform sehen werden.

Passend dazu auch noch einmal diese Auswertung von Michael Kroker

Das Wort „Team“ sollte dabei sein: Twitter erforscht das Geheimnis erfolgreicher Hashtags

Postings-Kniffe, Twitter

Längst sind Hashtags zu einer ganz eigenen Ordnungsmacht im Social-Web geworden. Oftmals organisieren sie die sonst chaotische Kommunikation der Crawd über alle möglichen Themen.

Schon lange gibt es keinen Event, keine Kampagne, TV-Show oder Fußballpartie ohne ein eigenes, passendes Schlagwort.

Jedoch: Vor allem Werber und Marketers mussten längst auch schon leidvoll erfahren, was es bedeutet, wenn ein Hashtag so richtig aus dem Ruder läuft.

Um das Phänomen besser zu verstehen, hat sich Twitter nun einmal die Kunstbegriffe und Buchstaben-Kombinationen mit dem Gatterzeichen davor angenommen und analysiert, was erfolgreiche Hashtags gemeinsam haben. Untersucht wurden über 350 Hashtags zu US-Amerikanischen Fernsehsendungen.

Die wichtigsten Erkenntnisse:

  • Die erfolgreichen Schlagworte beinhalteten immer den Namen der Sendung
  • Sobald der Begriff „Team“ ein Teil des Hashtags war, erhöhte sich der Buzz merklich
  • Auch ein erfolgreicher Kniff: Die Beschreibung eines charakteristischen Moments in Form eine Schlagwortes.

Auch wenn sich die Erkenntnisse auf Twitter und das US-Fernsehen beziehen, lassen sie sich ohne bedenken sicherlich auch auf Deutschland und andere Networks übertragen.

Twitter rollt Storify-Konkurrent Curator aus

Twitter

In seiner großen Frühlings-Offensive rollt Twitter das nächste neue Produkt aus, das die Attraktivität des 140-Zeichen-Dienstes erhöhen soll. Nach dem Meerkat-Killer Periscope, kommt nun der potentielle Storify-Rivale Curator.

„Mit Curator können Publisher Twitter-Inhalte recherchieren, filtern und kuratieren, um diese Inhalte dann auf ihren Angeboten im Internet, Mobile und im TV einzubinden“, heißt es in einer ersten Presseinformation dazu. „Erste Tests mit Curator haben jeweils für eine deutliche Engagement-, Beteiligungs- und Aufmerksamkeitssteigerung beim Publikum gesorgt. Ab sofort steht Curator für alle Medienschaffenden auf der ganzen Welt kostenlos zur Verfügung.“

Um Zugriff auf das neue Angebot zu erhalten müssen sich Interessierte allerdings erst einmal mittels eines Google-Docs bewerben. Twitter verspricht dann innerhalb von zwei Tagen die Anfrage zu bearbeiten.

Tatsächlich könnte sich Curator als praktisches Tool erweisen, wenn man zu speziellen Themen die besten Tweets zusammenstellen will.

Smarter Twitter-Trick: So einfach lassen sich Memes und Erfolgs-Tweets erkennen

Best Practice, Twitter

Sarah Mashall hat ein interessantes Blogposting geschrieben, wie man Twitter am geschicktesten zur Newsrecherche nutzen kann. Besonders ein kleiner Kniff hat es in sich. Mit Hilfe der erweiterten Suchfunktion von Tweetdeck lassen sich wunderbar Memes und besonders populäre Einzel-Tweets identifizieren.

Dazu müssen Sie bei Tweetdeck erst einen normalen Such-Auftrag erstellen. Unter der Lasche Engagement sollte dann jedoch vermerkt werden, dass nur Tweets angezeigt werden, die maximal 20 Mal geretweetet werden. Die Folge: Sie sehen jetzt nur die absoluten Erfolgs-Postings. Besser und schneller lassen sich die wirklich wichtigen 140-Meldungen kaum erkennen.

Das ist das Blog von Alexander Becker

Allgemein, Instagram, Twitter, xing

 

Alexander-Becker-ProfilDer 42-Jährige lebt und arbeitet in Hamburg als Journalist, Blogger und Referent. Seit rund 17 Jahren beschäftigt er sich mit Medien, dem World Wide Web und neuen technischen Entwicklungen.
Als Redaktionsleiter von MEEDIA.de schreibt Becker über neue Verlags-Projekte, aktuelle Internet-Trends und die neusten App- und Tablet-Strategien.
Zudem leitet er seit Jahren Seminare zu Social Media und Online-Journalismus.

Folgen Sie Alexander Becker via Twitter. Eine detaillierten Lebenslauf gibt es bei Xing.

News-Sharing: Böse Klatsche für Twitter und Google+

Facebook, Google+, Twitter

Diese Zahlen dürften Twitter und Google+ gar nicht gefallen. Bei Facebook hingegen nicken sich die Manager wohl einmal kurz und zufrieden zu. So kommt eine Studie der Technischen Universitäten Dresden und Darmstadt zu dem Ergebnis, dass der Anteil von Facebook an allen geteilten Nachrichten im Verhältnis zu Twitter und Google+ in Deutschland im vergangenen Jahr erheblich gewachsen ist.

Facebook kommt jetzt auf knapp 91 Prozent. Vor einem Jahr lag der Wert noch bei 84,8 Prozent. Twitter verzeichnete nach 12,4 Prozent im Jahr 2013, nun nur noch 6,9 Prozent. Google+ blieb auf niedrigem Niveau fast stabil.

Nach Einschätzung von Holger Schmidt zeigen diesen Zahlen, dass Facebooks Änderungen am Newsfeed-Algorithmus Wirkung zeigen. Ziel der Umbauten war es, News im Nachrichtenstrom des Netzwerkes mehr Präsenz zuzuweisen.

Auf die Länge kommt es an: Wie viele Zeichen sollte ein Posting für Twitter, LinkedIn, Google+ oder Facebook haben?

Facebook, Google+, LinkedIn, Twitter

Diese Infografik ist tierisch Interessant: Die Social Media-Experten von Buffer haben sich mit der Frage beschäftigt, was die ideale Postlänge für die jeweiligen Social-Networks ist. AdWeek war dann so nett und hat daraus eine hübsche Infografik gebaut. Socialmediatoday.com meinte dann wiederum, dass sich jeder Social-Media-Manager diese Infografik neben den Schreibtisch hängen sollte. Ist wohl eine gute Idee.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Ein Tweets sollte immer weniger als 100 Zeichen lang sein
  • Facebook-Postings sollten weniger als 40 Zeichen haben
  • Bei Google+ liegt die Zeichengrenze bei 60
  • Die Lesedauer für ein Blogposting sollte unter drei Minuten liegen
  • Ein Posting sollte niemals mehr als sechs Hashtags haben
  • Ein LinkedIn-Posting sollte bei rund 25 Wörtern liegen

    social-media-length-infographic-final

LinkedIn, Instagram, Twitter: So sähen Social-Networks aus, wenn sie 80ern erfunden worden wären

Instagram, LinkedIn, Twitter

Selbst in den 80er-Jahren wären LinkedIn, Twitter & Co. cool. Der YouTube-Kanal SquirrelMonkeyCom wagt die Zeitreise und zeigt, wie die Social-Networks ausgehen hätten, wenn sie bereits vor 25 Jahren entwickelt worden wären. Aber schauen Sie selbst.

Als Zugabe erklärt dieses Video, warum Spotify allerdings gerade nicht in den 80ern erfunden wurde.